Maßnahmen & Seminare

An Schulen werden die Seminare vorrangig im Klassenverband durchgeführt. Die Anzahl der Teilnehmer variiert daher je nach Schulform und Klassengröße. Jeder Klasse/Teilnehmergruppe wird ein Referent zugeordnet. Die Seminare richten sich an den allgemeinbildenden Schulen an Schülerinnen und Schüler der jeweils letzten zwei Abschlussjahrgänge. Der genaue Zeitpunkt der Seminare im Schuljahr muss daher rechtzeitig abgestimmt werden. 

An den berufsbildenden Schulen ist der Zeitpunkt nach Berufsfeldern, Fachbereichen und Schulformen abzustimmen, wobei auch Sonderformen der Seminare speziell für die Teilnehmer der berufsbildenden Schulformen abgerufen werden können. Die benötigten Seminarmaterialien für jeden Teilnehmer werden bereitgestellt.

Im Folgenden werden die einzelnen Seminare kurz vorgestellt.

Berufsorientierung und Medien

Die Schülerinnen und Schüler lernen zielführende Strategien für die Nutzung medialer Berufsorientierungs-Informationen kennen und können diese auf ihrem persönlichen Berufsweg bewusst anwenden. Es geht darum, dass die Jugendlichen einen strukturierten Weg der Berufsorientierung einschlagen und praktische Tipps für ein zielorientiertes Informationsmanagement bekommen. Auf diese Art und Weise wird auch die Medienkompetenz – aus der Wirtschaftsperspektive – gestärkt. 

Erster Eindruck

Welche Erwartungen werden von Unternehmensseite an die Praktikanten gestellt, und wie kann ich das Praktikum als „Werbung für mich“ einsetzen? Welche Verhaltensweisen sind weniger förderlich, und womit erziele ich einen „guten Eindruck“? Diese und viele andere Fragen werden beantwortet und stärken die Schülerinnen und Schüler für das Praktikum.

Praktikums-Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler sollen den Wert von (freiwilligen) Praktika als gute Einstiegsmöglichkeit in die Arbeits- und Berufswelt erkennen und die im Rahmen des Schulpraktikums gewonnenen Erfahrungen bewusst für ihren weiteren Berufsweg nutzen. Die Jugendlichen können in diesem Seminar gezielt mit einem Personalprofi die ganze Spannweite der positiven und negativen Praktikums-Erlebnisse reflektieren und persönliche Schlüsse daraus ziehen. 

Selbstmarketing

Das Selbstmarketing-Training ist keine Infoveranstaltung über die Inhalte und Abläufe der Bewerbung. Vielmehr ist es eine erfolgreiche Mischung aus Vermittlung von (Personal-)Insiderwissen, Motivationstraining, Stärkung des Selbstwertgefühls, Entdeckung von Alternativen zur bisherigen Berufs- und Betriebsorientierung, altersgemäßen und dem Bildungsniveau angepassten Orientierungshilfen, vielen praktischen Tipps und individuellen Lösungen.

Kommunikation, Rhetorik, Präsentation

Die Teilnehmer lernen konkrete und praxisorientierte Handlungsstrategien kennen, um sowohl eigene Belange besser verdeutlichen als auch fremde Äußerungen besser verstehen zu können. Im Rahmen von vielfältigen Rollenspielen können die Jugendlichen intensiv austesten, welche Faktoren eine erfolgreiche und sympathische Kommunikation ausmachen bzw. welche Kommunikationsweisen zu Störungen und Missverständnissen führen. Es wird verdeutlicht, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Die zentrale Bedeutung von natürlicher, authentischer Rhetorik steht im Mittelpunkt. Die Erkenntnisse aus dem Seminar bieten den Teilnehmern ein Gefühl für situativ passende Kommunikationsstrategien, insbesondere im Hinblick auf den Sprung in die Berufswelt.

Assessment-Center

Die Jugendlichen erfahren, wie Personalentscheider denken und überzeugt werden können. Die Teilnehmer bekommen praktische und konkrete Hinweise von erfahrenen Personalberatern vermittelt. Typische Assessment-Center-Übungen wie Gruppendiskussion, Mitarbeiter-Gespräch, Postkorb-Übung, BewerberInterview oder Selbstpräsentation werden vorgestellt. Die Jugendlichen spielen diese Übungen selbst durch, geben analog zum realen Assessment-Center auch Feedbacks und erhalten von Seiten der Trainer Lob bzw. Verbesserungsvorschläge. Ziel ist, selbstbewusst und gestärkt in ein Assessment-Center gehen zu können.